Die Makrele

Die Makrele (Scomber scombrus) ist ein in Küstengewässern lebender Schwarmfisch. Makrelen sind durchschnittlich 30 bis 50 cm lang und können bis zu 17 Jahre alt werden. Sie fressen Plankton und Fischbrut von Heringen, Dorschen oder Sprotten. Makrelen kommen in den Küstengewässern Nordamerikas, in der Nordsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Brutgebiete der Nordseemakrele befinden sich in der Irischen See und am Westrand der Norwegischen Rinne.

Die Makrele wird durch geringe Anlandegrößen und Höchstfangquoten geschützt. Fangzonen und Zeiten sind begrenzt, zusätzlich wurde ein geschlossenes Gebiet (Makrelenbox) eingerichtet. Fangzeit ist von Juli bis Mitte Februar.

Anders als die meisten Fische hat die Makrele keine Schwimmblase, wodurch sie einerseits ohne Druckausgleich schnell die Wassertiefe wechseln kann, andererseits aber auch ständig durch Bewegung für Auftrieb sorgen muss, um nicht zu versinken.

Makrelen gelten als gute Speisefische. Aufgrund des fetten Fleisches eignen sie sich insbesondere zum Räuchern. Wie Ölsardinen und Thunfisch werden Makrelen auch als Dosenkonserven, in Öl eingelegt angeboten. In Teilen Süddeutschlands und Österreichs werden Makrelen auch gerne als Steckerlfisch zubereitet.

Da die Makrele keine gefährlichen Gabelgräten enthält, sondern insgesamt die wenigsten Gräten aller Fischarten, eignet sie sich auch sehr gut für unerfahrene Fischesser oder kleine Kinder denn, ES KANN NIX PASSIEREN!

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